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08.01.2012, 20:56 Uhr
Ein Tag, der Lust macht auf mehr
Ausbildungsfahrt der Jungen Union Unterallgäu war ein voller Erfolg
Ein Landkreis, ein Tag, ein Bus, 20 Jugendliche und ganz viel Spaß und neue Eindrücke

Station 1: Bäckerei Ried/ Mindelheim

Bei der Führung durch Frau Ried wurde uns der Fertigungsprozess bei der Herstellung von Teigwaren (Brezen, Brote, Semmeln), von der Lagerung des Mehls bis zum Tiefgefrieren der fertigen Teigwaren, vorgestellt. Dabei kam schnell zum Vorschein, dass die Bäckerei ihre Produkte konkurrenzfähig anbieten will und somit die Produktionsstätte mit leistungsfähigen Fertigungsanlagen eingerichtet hat. Auf die Frage, was ihr bei einem Lehrling wichtig sei, antwortete sie, dass Schulnoten wichtig seien, letztendlich aber Motivation und Freude an der Arbeit doch das Wichtigste seien am Beruf des Bäckers sowie Bäckereifachverkäufers.

Station 2: Baufritz / Erkheim

Hier wurden wir in einem extra für Konferenzen gebauten Fertighaus begrüßt. Anschließend wurde das Unternehmen mit all seinen Auszeichnungen vorgestbaeurle
ellt. Darauf folgend wurden die Ausbildungsberufe des Bauzeichners, Zimmerers, Industriekaufmanns, Klempners und Erziehers vorgestellt. Auf großes Interesse stießen die Zuhörer bei der Vorstellung der Azubiprojekte. Anhand eines Films wurde uns das Azubiprojekts „Junge Generation“ vorgestellt. Dabei handelt es sich sozusagen um eine Unterfirma des Unternehmens Baufritz, das nur von Lehrlingen geführt wird. Dabei lernen Lehrlinge eigenständig Pläne zu entwerfen, die Buchungen durchzuführen, das Kundengespräch zu führen und letztendlich die Fertigstellung des Bauvorhabens. Als Ergebnis konnten die Azubis schon eine selbst gebaute Garage und Gartenhäuschen vorweisen.

Station 3: Hotel Sonnengarten / Bad Wörishofen

Dabei wurde uns der Beruf des Hotelkaufmanns/frau näher gebracht. Bei wunderschönem Ambiente wurden wir durch die Räume des Hotels geführt. Bei abschließendem Plausch mit Apfelsaft und Butterbreze erklärte die Leiterin welche Vorstellung sie von Azubis hat bzw. welche Vor- und Nachteile der Beruf des Hotelkaufmanns/frau mit sich bringt. Dabei sei das Wichtigste, das sie bei Hotelkaufleuten verlange, die Freundlichkeit gegenüber von Gästen sowie Arbeitskollegen. Zudem habe man mit dem Beruf des Hotelkaufmanns auch mal die Möglichkeit in anderen Ländern zu arbeiten. Der Nachteil seien die unbequemen Arbeitszeiten.

Station 4: AOK / Mindelheim


Herr Maier stellte den Beruf des Sozialversicherungsfachangestellten vor. Durch eine interessante Powerpoint Präsentation gab uns Herr Maier einen kleinen Einblick in die verschiedenen Aufgabenbereiche eines „Sofa“. Um an einen der begehrten Ausbildungsplätze zu gelangen zeigte uns Herr Maier den Einstellungsprozess auf. Der Prozess ist in vier Punkten gegliedert.  Bewerbungsschreiben, Bewerbungstest, Bewerbungsgespräch und schließlich noch ein Accessment-Center. Erst dann erfolgt hier eine Einstellung. Daneben gab uns Herr Maier auch noch einige wertvolle Tipps, welche man bei einer Bewerbung beachten sollte.

Mittagspause:
Hier wurden wir von der Jungen Union Unterallgäu zum Essen eingeladen.


Station 5: Toyota Maurer / Türkheim

Besonders interessant für die Jungs in unserer Truppe war der Besuch der KFZ-Werkstatt Maurer in Türkheim. Der Beruf des KFZ-Mechatronikers fordert aber nicht nur praktisches Geschick, sondern verlangt mit zunehmend mehr Technik in den Autos auch solides theoretisches Wissen.

Station 6: Möbel Wagner / Mindelheim

Zuerst wurden wir durch die Vorführräume des Möbelhauses geführt. Anschließend wurden wir durch die Fertigung geführt. Dabei wies die Produktionsleiterin darauf hin, dass das Unternehmen seinen auszubildenden Schreinern eine sehr gute Ausbildung biete. So würden sie sehr viel Zeit und Energie damit verwenden, dass die Lehrlinge viel lernen würden. Grund dafür sei, dass das Unternehmen hochwertige Produkte herstelle und daher sehr darauf achte, dass ihre Arbeiter qualitativ gut ausgebildet sind. Des Weiteren würden viele die Ausbildung bei Möbel Wagner nutzen um später Innenarchitektur zu studieren.

Station 7: Krankenhaus / Mindelheim

Abschließend wurde uns Einblick in das Krankenhaus Mindelheim beim Beruf des Pflegers/Krankenschwester gewährt. Dabei wurden uns die Stationen der Essensausgabe, Kurzzeitalterspflege und der inneren Medizin gezeigt. Bei der Frage was denn die positiven Eigenschaften beim Beruf des Pflegers sei, antwortete die Krankenschwester, dass im Krankenhaus eine sehr gute Arbeitsatmosphäre herrsche und dass es ihr einfach Spaß mache mit Menschen zu arbeiten. Allerdings müsse man für den Job geboren sein.

Fazit: Letztendlich ein gelungener Ausflug, wobei wir sehr viel Spaß hatten und sogar mehrere Praktika bei den Firmen zustande kamen.